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Der Evang.- Luth. Kindergarten Trautskirchen


Mein Name ist Edith Pickel, ich bin Erzieherin und leite seit Juni 2006 den Kindergarten.

 

In unserem Kindergarten werden zur Zeit 45 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in zwei altersgemischten Gruppen betreut. Zusätzlich kommen noch 3 Schulkinder der 1. und 2. Jahrgangsstufe zur Hausaufgabenbetreuung in den Kindergarten.
Jede Gruppe wird von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut, als zusätzliche Kraft arbeitet noch eine Erzieherin für 6 Wochenstunden in unserem Team mit.

Der Kindergarten öffnet täglich ab 7.00 Uhr, der Frühdienst findet gruppenübergreifend statt. Ab 8.00 Uhr morgens begeben sich die Kinder in ihren Gruppenraum, danach beginnt der eigentliche Kindergartentag mit der sogenannten Freispielzeit.
Während dieser Zeit können die Kinder nach ihren Wünschen und Bedürfnissen wählen, was, wo, wie, mit wem und wie lange und mit welcher Intensität sie spielen möchten.
Hierfür bieten sich den Kindern viele Angebote an Spielmöglichkeiten: 

- Spieltische, mit versch. Materialien z. B. Puzzle, Lege-, Steckmaterial und vieles mehr

 

 - die Puppenecke bietet alles, was die Kinder für Rollenspiele brauchen

 

 - die Bauecke ist ausgestattet mit Bausteinen und Konstruktionsmaterial

 

 - in der Bücherecke können sich die Kinder mit einem Buch zurückziehen, können selber schauen und betrachten oder wir lesen ihnen etwas vor

 

 - am Mal- und Basteltisch können die Kinder selbst kreativ werden im Umgang mit Stiften, Scheren und Papier

 

Durch die verschieden Aktivitäten üben die Kinder spielerisch Fähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer, Schulung der Augen- und Handkoordination, Erweiterung des Wortschatzes, Förderung ihrer Phantasie und Kreativität. Hauptsächlich lernen die Kinder während der Freispielzeit das „soziale Miteinander“, d.h. sie lernen Regeln einzuhalten, Rücksichtnahme, miteinander teilen, auch mal streiten und schließlich miteinander verhandeln und sich wieder vertragen. Während dieser Zeit fungieren wir als Spielpartner, Beobachter, Helfer, Streitschlichter und sind zuständig für kleine und große Probleme.

Parallel zum Freispiel läuft das gleitende Frühstück, das heißt die Kinder können selbst entscheiden wann sie essen möchten. Die Ausnahme bildet unser gemeinsames Frühstück am Freitag. An diesem Tag bereiten wir mit den Kindern ein Frühstück selbst zu, welches wir gemeinsam in gemütlicher Runde essen, nach dem Motto: im Kindergarten schmeckt es immer!

Die Freispielzeit endet gegen 10.30 Uhr, im Anschluss an das Aufräumen findet ein gezieltes Angebot statt, welches stets die spezifischen Förderschwerpunkte des Erziehungs- und Bildungsplanes verfolgt.
Hier möchte ich nur einige der elf Bildungsbereiche nennen:

Religiöse Bildung und Erziehung: Sie ist Teil unserer täglichen Arbeit, sie lässt sich nicht in einer Wochenstunde lernen, sondern findet im täglichen Miteinander statt. Wir vermitteln den Kindern Werte wie Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit, den anderen wertschätzen, teilen, geben,…..
Gebete und Lieder sind im Tagesablauf fest integriert, so dass die Kinder erleben, Gott begleitet unser Leben.

  

Sprachliche Bildung und Förderung: Sie ist die zentrale Komponente für die geistige und soziale Entwicklung des Kindes. Über die Sprache erfolgt die Kommunikation mit anderen, Gefühle werden zum Ausdruck gebracht und verarbeitet, für den Erwerb von Wissen und das Denken ist die Sprache von entscheidender Bedeutung.
Wir fördern diesen Bereich durch Gespräche, Geschichten, Bücher, Reime und Gedichte, Lieder und Spiele.

Bewegungserziehung: „Bewegung ist ein Urbedürfnis eines jeden Kindes“
Kinder nehmen sich und ihre Umwelt über den ganzen Körper war. Durch gezielte Übungen und Spiele trainieren wir die Bewegungssicherheit der Kinder, das Gleichgewichtsgefühl und die Koordinationsfähigkeit ihrer Bewegungen. Dies machen wir in Turnstunden, aber sehr gerne nutzen die Kinder für ihren Bewegungsdrang unseren Garten. Er bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten zum Klettern, Rennen, Spielen und Toben.

    

 

Mathematische Bildung: Vieles mit dem die Kinder spielen, beinhaltet mathematische Vorerfahrungen – solche Situationen greifen wir bewusst auf, um die mathematische Bildung zu erweitern. Mit Fingerspielen und Reimen lernen die Kinder erste Zahlen und deren Reihenfolge spielerisch kennen. Sie vergleichen, messen, wiegen die verschiedenen Baumaterialien und selbst das Aufräumen und Einsortieren von Spielmaterial kann als Grundlage mathematischer Übungen gelten.

Dies ist nur ein kurzer Ausschnitt der Bildungsbereiche, kein Bereich steht in unserer Arbeit alleine, vielmehr greifen wie bei einem Puzzle, alle Teile der Bildungsbereiche nahtlos ineinander.

Zurück zum Tagesablauf. Um 11.45 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt, die anderen essen zu Mittag. Von 12.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr ist Ruhezeit, das heißt, die jüngeren Kinder gehen schlafen, während die anderen sich mit ruhigeren Spielen und Büchern beschäftigen. Der Nachmittag verläuft mit Freispiel und Beschäftigungen verschied. Art.
Von 13.45 Uhr – 14.00 Uhr findet die zweite Abholzeit statt und die letzte Zeit zum Abholen ist ab14.45 Uhr. Um 15.00 Uhr schließt der Kindergarten.

In erster Linie sind wir Erziehungspartner der Eltern. Wir beraten, vermitteln und helfen den Eltern bei Erziehungsfragen und Problemen.
Unser Ziel ist es, mit den Eltern eine gemeinsame Basis zu schaffen die letztendlich den uns anvertrauten Kindern zu Gute kommt. Wir bestärken die Eltern in dem Bewusstsein, dass sie Teil der Kindergartenarbeit sind und eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Betreuungspersonal dem „Wohl des Kindes“ dient.

 


Das Kindergartenteam

stehend von links: Karin Lieret, Kinderpflegerin
Monika Blümlein, Kinderpflegerin
Michael Hecht, Erzieher

vorne von links: Yvonne Schroll, Erzieherin
Edith Pickel, Erzieherin